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Kitesurfer carvt toeside über die ruhige türkise Wasseroberfläche einer ausgewiesenen Fahrzone in El Gouna

Wissen · Glossar · El Gouna seit 2004

Kitesurf- & Wingfoil-Glossar

Jeder Begriff, über den du als Anfänger stolperst — Bodydrag, Wasserstart, sideonshore, IKO vs. IWO — verständlich erklärt von den Leuten, die es jeden Tag auf der Lagune von El Gouna unterrichten. Tipp ein Wort an und sieh, wo du es auf dem Wasser wirklich brauchst.

  • 32 Begriffe
  • 4,8 / 549
  • IKO Pro Center · Schule gegründet 2004

Kite

Kitesurf-Begriffe

Bodydrag

Du steuerst den Kite so, dass er dich ohne Board durchs Wasser zieht. Das erste Mal, dass der Kite die Arbeit übernimmt — und ein zentraler IKO-Skill, bevor du überhaupt aufs Board steigst.

An unserem Spot: Du übst im ersten rund 800 m langen Schulungsbereich, wenn tatsächliche Tiefe, Wind und dein Level passen; bei typischen Bedingungen ist das Wasser dort über Sand knie- bis hüfttief.

In anderen Sprachen
  • EN body drag
  • PL body drag
  • CZ bodydrag
→ Lern es in unserem Zero to Hero Kurs

Wasserstart

Mit einem kontrollierten Powerstroke des Kites ziehst du dich aus dem Wasser aufs Board. Der Moment, auf den jeder Anfänger wartet — hier fühlt sich Kiten zum ersten Mal nach Fahren an.

An unserem Spot: Wir coachen ihn live über den Funkhelm (BB Talkin, Funk in beide Richtungen) — dein Lehrer spricht dich durch jeden Zug, während du im Wasser liegst.

In anderen Sprachen
  • EN waterstart
  • PL wodny start
  • CZ start z vody
→ Hier schaffst du ihn
Wind ↓

Höhelaufen

Zurück dorthin fahren, wo du gestartet bist, statt nach Lee abzutreiben. Die Grenze zwischen Rettungsboot-brauchen und Selbstständig-sein — und das eigentliche Ziel jedes Grundkurses.

An unserem Spot: Ein Grundkurs wird typischerweise über 3–5 Tage geplant. Ob das Höhelaufen danach zuverlässig sitzt, hängt von deinen praktisch gezeigten Fähigkeiten und den tatsächlichen Bedingungen ab — eine gebuchte Stundenzahl garantiert kein Level.

In anderen Sprachen
  • EN riding upwind
  • PL jazda pod wiatr
  • CZ jízda proti větru
→ Unser Weg zum selbstständigen Fahren

Aufkanten (Edging)

Das Board auf die Kante stellen und gegen den Zug des Kites carven. Sauberes Aufkanten ist der Schlüssel, um deine Linie zu halten, den Speed zu kontrollieren und Höhe zu laufen.

An unserem Spot: Die häufig ruhigere Oberfläche kann Kantenarbeit leichter lesbar machen; Chop und Wasserbewegung bleiben trotzdem von Wind, Tide und Tagesbedingungen abhängig.

→ Der Spot, der es dir leicht macht

Twintip

Das häufigste Kiteboard — symmetrisch, fährt in beide Richtungen gleich, du musst es nie umdrehen. Das Board, auf dem fast jeder Anfänger lernt.

An unserem Spot: Das komplette Anfänger-Material (Twintip, Kite, Trapez, Helm, Neoprenanzug) ist in unseren Kursen inklusive — nichts zu kaufen, nichts mitzubringen.

In anderen Sprachen
  • EN twin-tip
  • PL twin-tip
  • CZ twin-tip
→ Verleih & Material ansehen

Strapless

Ein Kiteboard im Surfboard-Stil ohne Fußschlaufen fahren — die Disziplin hinter Waveriding und Strapless-Freestyle. Fortgeschritten, stylisch und schwerer, als es aussieht.

An unserem Spot: Wird bei uns in Open-Hours-Sessions gecoacht, sobald du sicher fährst — wir setzen den ersten Trick, dann feilen wir an deiner Technik.

→ Strapless auf unserem Flachwasser

Freestyle

Angepowerte Tricks, Board-offs und Handlepasses über der Wasseroberfläche. Die technische Wettkampfseite des Kiteboardens.

An unserem Spot: Finn Flügel — GKA-Freestyle-Weltmeister 2025 — trainiert an unserem Homespot, gecoacht von Co-Owner Lukáš. Flachwasser ist das ideale Terrain für deine ersten Tricks.

→ Freestyle-Coaching

Wing & Foil

Wing- & Foil-Begriffe

Wingfoilen

Du stehst auf einem Board mit Hydrofoil und hältst einen aufblasbaren Wing in den Händen. Wing- und Boardkontrolle kommen zuerst; Foilflug folgt, wenn Skills, Wind, Tiefe und Bedingungen passen.

An unserem Spot: Wir sind eine komplette Wing- & Foil-Schule mit 50+ Wings am Strand. Wing-Handling beginnt im ersten rund 800 m langen Schulungsbereich; Foil-Flüge nutzen die separate tiefere Zone, wenn Tide, tatsächliche Wassertiefe und Mastfreiheit passen.

In anderen Sprachen
  • EN wingfoiling
  • PL wingfoil
  • CZ wingfoiling
→ Unsere Wingfoil-Kurse

Wing

Das aufblasbare Segel, das du beim Wingfoilen in den Händen hältst — keine Leinen, keine Bar, keine Verbindung zum Board. Loslassen genügt zum Depowern — genau das macht den Wing beim Lernen so gutmütig.

An unserem Spot: Testen und lernen auf aktuellen Flysurfer-Wings; das komplette Wing-Material ist in unseren Wingfoil-Kursen inklusive.

In anderen Sprachen
  • EN wing
  • PL skrzydło
  • CZ křídlo (wing)
→ Wingfoilen hier ausprobieren

Hydrofoil

Ein Unterwasserflügel an einem Mast unter dem Board. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit erzeugt er Auftrieb und das Board hebt aus dem Wasser ab — du 'fliegst' lautlos über die Oberfläche, fast ohne Widerstand.

An unserem Spot: Unsere Lagune hat eine separate tiefere Foil-Zone. Bereich, Zeitpunkt und Mast werden nach Tide, tatsächlicher Wassertiefe, Wind und Betrieb gewählt.

In anderen Sprachen
  • EN hydrofoil / foil
  • PL hydrofoil / foil
  • CZ hydrofoil / foil
→ Hydrofoil-Stunden

Pumpen (Foil)

Rhythmisch mit den Beinen und dem Foil arbeiten, um Auftrieb zu erzeugen oder zu halten — so bleiben Foiler durch ein Windloch in der Luft oder kommen bei Leichtwind ins Fliegen.

An unserem Spot: Die leichte, konstante Thermik über unserer Lagune ist freundliches Terrain, um den Pump-Rhythmus zu lernen.

→ Foilen an unserem Spot

Touch-and-go

Beim Foilen-Lernen kurz aufs Wasser aufsetzen und wieder abheben. Ein ganz normaler, oft wiederholter Schritt auf dem Weg zu deinem ersten langen Flug — kein Fehler.

An unserem Spot: Wir bauen es in Stufen auf, damit sich der erste 'Flug' kontrolliert anfühlt statt zufällig.

→ Dein erster Flug

Wind & Wetter

Wind- & Wetter-Begriffe

Strand

Sideonshore (schräg auflandig)

Wind, der schräg aufs Ufer steht. Eine Cross-onshore-Komponente kann zum Lernen günstig sein, garantiert aber keine Rückkehr zum Strand. Der tatsächliche Winkel, die Stärke, die Zone und Self-Rescue bleiben entscheidend.

An unserem Spot: Der Wind in El Gouna kommt überwiegend aus N–NW und hat häufig eine Cross-onshore-Komponente; den tatsächlichen Winkel prüft das Team vor jeder Session.

In anderen Sprachen
  • EN cross-onshore
  • PL boczno-dopychający
  • CZ cross-onshore (boční-dotlačný)
→ Der Spot & Live-Wind

Knoten (kt)

Die Einheit für Windgeschwindigkeit — 1 Knoten ≈ 1,85 km/h ≈ 0,51 m/s. Die meisten lernen am angenehmsten bei etwa 15–25 Knoten.

An unserem Spot: Unsere eigene Wetterstation misst den Wind rund um die Uhr; du checkst die Live-Knoten, bevor du überhaupt an den Strand kommst.

In anderen Sprachen
  • EN knots
  • PL węzły
  • CZ uzly
→ Live-Wind jetzt

Fahrbarer Tag

Unser ehrliches Maß für einen guten Tag: Der Wind hält tagsüber mindestens zwei Stunden lang 12+ Knoten — genug für eine echte Session. Eine irreführende 'durchschnittliche Windgeschwindigkeit' nennen wir nie.

An unserem Spot: Gemessen an unserer eigenen Station (4 Jahre, über 2 Millionen Messwerte): Rund 77% der Tage im Jahr sind fahrbar, mit dem Peak nahe 85% im August.

→ Winddaten Monat für Monat

Ein kurzer, harter Anstieg der Windgeschwindigkeit über den Grundwind. Böiger Wind ist schwerer zu kontrollieren; bei gleichmäßigem, konstantem Wind lernt es sich deutlich leichter.

An unserem Spot: Unsere Wetterstation zeigt, wie sich Mittelwind, Böen und Richtung am Strand entwickeln; das Team prüft diese Werte vor jeder Session.

In anderen Sprachen
  • EN gust
  • PL poryw
  • CZ poryv
→ Unsere Bedingungen ansehen

Thermik

Wind, der entsteht, wenn sich das Land aufheizt und Luft vom Meer nachzieht. Er kann sich im Tagesverlauf verstärken; Vorhersage und Live-Messung bleiben nötig, weil Thermik nicht jeden Tag identisch ausfällt.

An unserem Spot: Die Wüste hinter El Gouna kann die Nachmittagsthermik zusätzlich zum großräumigen Wind verstärken — mit ein Grund für das historische Muster von 300+ Windtagen im Jahr.

In anderen Sprachen
  • EN thermal wind
  • PL termika
  • CZ termika
→ Warum der Wind so zuverlässig ist

Spot & Lagune

Spot- & Lagunen-Begriffe

Flachwasserlagune

Ein geschützter Wasserbereich mit meist ruhigerer Oberfläche als am offenen Meer. Es gibt keinen Shorebreak; Wind, Tide und Bedingungen können aber Chop und Wasserbewegung erzeugen. Solche Bedingungen unterstützen Lernen und Freestyle, ohne Risiken auszuschließen.

An unserem Spot: Unsere Lagune ist rund 2–3 km lang und ~1 km breit. Bei typischen Bedingungen bildet der erste, rund 800 m lange Abschnitt einen knie- bis hüfttiefen Schulungsbereich über Sand; danach folgt die separate tiefere Foil-Zone. Die Tiefe verändert sich mit der Tide.

In anderen Sprachen
  • EN flat-water lagoon
  • PL płaska laguna
  • CZ plochá laguna
→ Die Lagune ansehen
knie- bis hüfttief

Stehrevier / Stehbereich

Ein Bereich, in dem ein Rider bei der aktuellen Tiefe stehen kann. Ob das möglich ist, hängt von Tide, Position und Körpergröße ab; Schwimmen und Self-Rescue bleiben trotzdem notwendig.

An unserem Spot: Bei typischen Bedingungen bilden die ersten ~800 m vor unserem Strand einen knie- bis hüfttiefen Schulungsbereich über Sand. Das Team wählt die aktive Position nach dem tatsächlichen Wasserstand.

In anderen Sprachen
  • EN shallows / standing area
  • PL płycizna (na stojaka)
  • CZ mělčina (po pás)
→ Hier lernst du

Zonen

Markierte Bereiche eines Spots, die Schüler von selbstständigen Ridern und Foilern trennen. Gutes Zoning hält einen vollen Spot sicher — Anfänger müssen keinen schnellen Ridern ausweichen.

An unserem Spot: Unsere Lagune ist in Schulungs-/Anfängerzone, Zone für selbstständige Rider und Wing- & Foil-Zone aufgeteilt — mit Rettungsbooten, die während der Öffnungszeiten verfügbar sind; ein Einsatz oder eine bestimmte Reaktionszeit kann nicht garantiert werden.

→ So ist unser Spot organisiert

Material

Material-Begriffe

Bar

Die Lenkstange, mit der du den Kite fliegst: ranziehen oder wegschieben für Power und Depower, links und rechts lenken, im Notfall das Safety-System auslösen. Deine einzige Verbindung zum Kite.

An unserem Spot: Du lernst auf aktuellem, top gewartetem Material — alle Bars, Leinen und Kites sind in unseren Kursen inklusive und werden im Haus gewartet.

In anderen Sprachen
  • EN bar
  • PL drążek / bar
  • CZ bar (ovládací tyč)
→ Material & Verleih

Depower

Den Zug des Kites reduzieren, indem du die Bar von dir wegschiebst. Depower ist deine wichtigste Kontrolle: Je besser du sie verstehst, desto sicherer und entspannter fährst du.

An unserem Spot: Depower früh zu beherrschen ist fester Teil der IKO-Progression, die wir dir von der ersten Session an beibringen.

In anderen Sprachen
  • EN depower
  • PL depower
  • CZ depower
→ So unterrichten wir es

Trapez

Der gepolsterte Hüft- oder Sitzgurt, über den du dich an der Bar des Kites einhakst — der Zug geht über Hüfte und Rumpf statt über deine Arme. Nur so kannst du stundenlang fahren, ohne dass dir die Kraft ausgeht.

An unserem Spot: In jedem Kurs und Verleih dabei — Sitztrapez für Anfänger, Hüfttrapez, sobald du weiter bist.

In anderen Sprachen
  • EN harness
  • PL trapez
  • CZ trapéz
→ Verleih-Material

Leash

Eine kurze Leine zwischen dir und dem Safety-System des Kites. Löst du das Quick Release aus, hält die Leash den gedepowerten Kite bei dir, statt ihn davonfliegen zu lassen.

An unserem Spot: Safety-Systeme werden vor jeder Session gecheckt und gehören bei uns zum Standard-Unterricht — kein nachträglicher Gedanke.

In anderen Sprachen
  • EN leash
  • PL leash
  • CZ leash
→ Unser Sicherheitsstandard

Sicherheit

Sicherheits-Begriffe

Quick Release (Safety-System)

Der Mechanismus, der die Power des Kites im Notfall sofort wegnimmt. Ein Zug — und der Kite ist komplett depowert. Das Wichtigste, was du lernst, bevor du aufs Wasser gehst.

An unserem Spot: Jeder Schüler übt das Auslösen, bis es instinktiv sitzt — es ist die erste Sicherheitsübung, jedes Mal.

In anderen Sprachen
  • EN safety release / quick release
  • PL system bezpieczeństwa
  • CZ bezpečnostní spoušť
→ So schützen wir dich

Selbstrettung (Self-Rescue)

Eine feste Technik, um deinen Kite zu sichern und dich mit ihm zurück ans Ufer zu bringen, wenn du nicht relaunchen kannst. Dieser IKO-Skill reduziert Risiken, macht Kitesurfen aber nicht risikofrei.

An unserem Spot: Du lernst sie im ersten, rund 800 m langen Schulungsbereich. Ob du dort stehen kannst, hängt von Körpergröße und aktueller Wassertiefe ab; die Technik selbst bleibt trotzdem Pflicht.

In anderen Sprachen
  • EN self-rescue
  • PL samoratownictwo
  • CZ sebezáchrana
→ Skills, die wir zertifizieren

BB Talkin (Funk 1:1)

Ein Bluetooth-Headset in deinem Helm, das in beide Richtungen funkt — dein Lehrer spricht in Echtzeit mit dir, während du draußen auf dem Wasser bist, und du kannst antworten. Kein Rufen vom Strand.

An unserem Spot: Standard in jeder Kitepower-Stunde. Es ist der Unterschied zwischen Raten und live durch jedes Manöver gecoacht werden — genau in dem Moment, in dem es passiert.

→ So unterrichten wir
Power

Windfenster

Der kuppelförmige Bereich am Himmel in Lee von dir, in dem der Kite fliegen kann. An den Rändern hat er wenig Power und lässt sich sicher parken; in der Mitte (der 'Powerzone') zieht er am stärksten. Das Windfenster zu lesen ist die Grundlage jeder Kontrolle.

An unserem Spot: Wir erklären dir das Windfenster am ersten Tag — es zu verstehen heißt, die Power des Kites im Griff zu haben.

In anderen Sprachen
  • EN wind window
  • PL okno wiatrowe
  • CZ větrné okno
→ Starte mit den Basics

Zertifizierung

Zertifizierung: IKO, IWO & VDWS

IKO

International Kiteboarding Organization — ein weltweit verbreiteter Ausbildungsstandard im Kitesurfen. Deine IKO-Card dokumentiert das praktisch gezeigte Level; jedes Center prüft trotzdem Können, lokale Regeln, Bedingungen sowie Materialverfügbarkeit und sichere Fahrbarkeit selbst.

An unserem Spot: Kitepower ist ein aktuelles IKO Pro Center und die 2004 gegründete älteste Kiteschule in El Gouna. Ohne Aufpreis wird die IKO-Stufe eingetragen, die du im Kurs tatsächlich demonstrierst.

In anderen Sprachen
  • EN IKO
  • PL IKO
  • CZ IKO
→ Unsere IKO-Zertifizierung

IKO Level 1–3

Wird oft verwechselt: IKO Level 1–3 sind Instruktoren-Ränge — wie weit ein Instruktor ausbilden darf — keine Schülerlevels. Als Schüler durchläufst du benannte Skill-Stufen (Kitekontrolle, Bodydrag, Wasserstart, Fahren) bis zum eigenständigen Fahren; dein IKO-Eintrag listet die Skills, die du tatsächlich gezeigt hast.

An unserem Spot: Wir tragen deine Skills nach jeder Session ehrlich ein — dein kostenloser IKO-Eintrag zeigt, was du wirklich gezeigt hast, keine geschönten Karten.

→ Was jedes Level bedeutet

IWO

International Wingfoil Organization — ein Zertifizierungsstandard fürs Wingfoilen. Wingfoilen läuft über IWO, nicht über IKO; zwei getrennte Sportarten, zwei getrennte Nachweise.

An unserem Spot: Wir zertifizieren Wingfoiler nach IWO. Welche Stufe du erreichst, hängt von den praktisch gezeigten Fähigkeiten, der Wassertiefe, dem Wind und den übrigen Bedingungen ab.

→ Wingfoil-Kurse & IWO

VDWS

Ein deutscher Wassersportverband, dessen Lizenz bei DACH-Ridern und manchen Versicherungen beliebt ist. Eine eigene Zertifizierung neben IKO/IWO — kein Ersatz.

An unserem Spot: Eine VDWS-Prüfung ist über unsere VDWS-qualifizierten Lehrer möglich (40€). Die tatsächlich gezeigten IKO-Fähigkeiten und Rider-Stufe dokumentieren wir ohne Aufpreis; Kursabschluss garantiert weder eine vorgegebene Stufe noch Verleih.

→ Unsere Zertifizierungen

Acht Sprachen an unserem Strand

Egal, wie du es nennst — der Unterricht bleibt derselbe.

Unsere Lehrer coachen auf Deutsch, Englisch, Tschechisch, Slowakisch, Polnisch, Russisch, Italienisch und Arabisch. Viele Begriffskarten oben zeigen zusätzlich das englische, polnische und tschechische Wort, das am Strand wirklich benutzt wird — tipp auf „In anderen Sprachen“. In deiner eigenen Sprache zu lernen heißt: Zwischen der Ansage und dem Wasser geht nichts verloren.

→ So unterrichten wir
Kitepower-Lehrer coacht eine Schülerin in der flachen Lagune von El Gouna, den FLYSURFER-Kite über dem Kopf

Glossar-FAQ

Die Fragen hinter den Begriffen

Was, wenn niemand mit meinem Gewicht für den Semi-Privat-Kurs da ist?

Semi-privat heißt: 2 Schüler mit ähnlichem Gewicht teilen sich einen Kite. Finden wir keinen passenden Partner, hast du zwei Optionen: privat 1:1 zum Privatpreis fahren — oder du behältst den Semi-Privat-Preis und fährst 1:1 die entsprechende (kürzere) Wasserzeit. Wir sagen dir das vorab, damit es nie eine Überraschung gibt — und du zahlst nie mehr, als du gebucht hast.

Was ist der Unterschied zwischen IKO und IWO?

IKO (International Kiteboarding Organization) zertifiziert Kitesurfen; IWO (International Wingfoil Organization) zertifiziert Wingfoilen. Zwei getrennte Standards für zwei getrennte Sportarten. Eingetragen wird jeweils nur die Stufe, deren Fähigkeiten du praktisch gezeigt hast.

IKO oder VDWS — welche Zertifizierung bekomme ich bei Kitepower?

Wir sind ein IKO Pro Center — bei jedem Kitekurs dokumentiert dein Lehrer ohne Aufpreis nur die IKO-Fähigkeiten und Rider-Stufe, die du tatsächlich zeigst. Der Kursabschluss garantiert keine bestimmte Stufe oder Mietfreigabe. VDWS ist eine separate deutsche Lizenz; eine Prüfung ist über unsere VDWS-qualifizierten Lehrer für 40€ möglich.

Was ist ein 'fahrbarer Tag' und wie messt ihr das?

Ein fahrbarer Tag ist einer, an dem der Wind tagsüber mindestens zwei Stunden lang 12+ Knoten hält — genug für eine echte Session. Eine 'durchschnittliche Windgeschwindigkeit' nennen wir bewusst nicht, weil sie in die Irre führt. Gemessen an unserer eigenen Wetterstation über 4 Jahre (über 2 Millionen Messwerte): Rund 77% der Tage im Jahr sind fahrbar, mit dem Peak nahe 85% im August — und selbst im Dezember sind es noch 6 von 10 Tagen.

Ist Sideonshore-Wind für Anfänger geeignet?

Eine Cross-onshore-Komponente kann zum Lernen günstig sein, weil der Wind schräg zum Ufer steht. Sie garantiert aber keine Rückkehr zum Strand. In El Gouna kommt der Wind überwiegend aus N–NW; vor jeder Session prüfen wir den tatsächlichen Winkel, die Stärke und die passende Zone. Self-Rescue und die Anweisungen des Coaches bleiben entscheidend.

Worin unterscheiden sich Kitesurf- und Wingfoil-Begriffe?

Kite-Begriffe drehen sich um einen Kite an Leinen und Bar (Bodydrag, Wasserstart, Depower, Windfenster) und nutzen IKO-Skill-Nachweise. Wingfoil-Begriffe drehen sich um einen Wing in der Hand und ein Hydrofoil unter dem Board (Pumpen, Touch-and-go, Fliegen) und nutzen IWO-Skill-Nachweise. Das dokumentierte Level hängt in beiden Sportarten von den praktisch gezeigten Fähigkeiten und den tatsächlichen Bedingungen ab.

Muss ich diese Begriffe kennen, bevor ich buche?

Überhaupt nicht — dafür ist dein Lehrer da. Dieses Glossar ist dafür da, dass die Wörter in unseren Kursbeschreibungen Sinn ergeben und du schon vor der Anreise weißt, was 'Wasserstart' oder 'sideonshore' bedeutet. In Standardkursen bringen wir dir alles von null bei — mit maximal 2 Schülern pro Lehrer.

Und jetzt: Benutz die Wörter auf dem Wasser.

Buch deine erste Stunde im rund 800 m langen Schulungsbereich der Lagune von El Gouna — bei typischen Bedingungen knie- bis hüfttief, mit tatsächlicher Tiefe nach Tide und Körpergröße. Max. 2 Schüler pro Lehrer, Eintragung der gezeigten IKO-Stufe und Material inklusive.

Semi-privat heißt: Du wirst mit einem Partner mit ähnlichem Gewicht eingeteilt. Kein Match? Fahr privat zum Privatkurs-Preis oder behalte den Semi-Privat-Preis und fahr 1:1 die entsprechende (kürzere) Zeit – nie eine Überraschung, nie mehr als gebucht.

Wind jetzt an unserer Lagune kt · Böen · Wasserstand
→ Live-Wind & der Spot