Material
Flysurfer Kites – unsere Partnerschaft seit 2009
Von Lukáš Vogeltanz · unterrichtet bei Kitepower El Gouna 5 Min. Lesezeit
Seit 2009 fahren wir fast ausschließlich Flysurfer. 250+ Kites in der Flotte und eine breite Modellpalette. Warum wir uns für Flysurfer entschieden haben.
Wenn du seit 2004 eine Kiteschule betreibst, probierst du viele Marken durch. In den ersten fünf Jahren haben wir verschiedene Hersteller getestet – manche Kites hielten eine Saison, andere kaum einen Monat. Einige ließen sich hervorragend steuern, aber schlecht relaunchen. Andere waren unkaputtbar, aber Schüler hatten Probleme damit.
2009 haben wir komplett auf Flysurfer umgestellt – als offizieller Vertriebspartner und Testpoint in El Gouna. Und seitdem hatten wir keinen Grund, irgendetwas zu ändern.
Das ist kein Werbetext. Es ist eine Erklärung, warum wir uns so entschieden haben – und was das für dich bedeutet.
Warum gerade Flysurfer
Deutsche Ingenieurskunst, die funktioniert
Flysurfer ist ein deutsches Unternehmen. Das allein bedeutet noch nichts – aber in der Praxis heißt es Fokus auf Materialqualität, präzise Verarbeitung und gründliche Tests. Wenn wir ein neues Modell bekommen, wissen wir, was wir erwarten können. Die Spezifikationen entsprechen der Realität. Ein Kite, der einen Windbereich von 12–25 Knoten haben soll, hat ihn tatsächlich.
Das ist wichtiger, als es klingt. Eine Schule braucht Material, auf das sie sich verlassen kann, und genug Auswahl für ganz unterschiedliche Rider und Windtage. Was auch die beste Flotte nicht kann: jeden Wind fahrbar machen. Ob eine Session stattfindet, entscheidet am Ende immer das Team am Strand nach Bedingungen und Level – nicht der Wunschzettel. Wenn dir die Begriffe noch neu sind: Unser Kite-Material-Guide erklärt Kite-Typen, Größen und Windbereiche.
Eine der wenigen Marken mit kompletter Palette
Die meisten Kite-Hersteller spezialisieren sich. Einer macht hervorragende Tube-Kites, ein anderer Foil-Kites. Flysurfer ist einer der ganz wenigen Hersteller, die Tube-, Foil- und Hybrid-Kites bauen – und in allen Kategorien zur Weltspitze gehören.
Für uns heißt das: Wir suchen den Kite nach deinem Gewicht, deinem Level und dem Wind des Tages aus – und nicht danach, was zufällig noch im Container liegt. Genau das ist bei kleinen Quivern das Problem.
Innovation statt Marketing
Flysurfer fügt nicht jedes Jahr eine neue Farbe hinzu und nennt es „Revolution“. Wenn ein neues Modell kommt, dann weil es eine echte Verbesserung bringt. Der Hybrid-Kite – ein Kite, der sich allein durch den Wind aufbläst und keine Pumpe braucht – ist kein Marketingtrick. Das ist eine Ingenieursleistung.
Unsere Flotte
Aktuell haben wir über 250 Kites und 60+ Boards. Hier ist eine Übersicht der Modelle, die wir verwenden, und wofür sie sind:
Flysurfer Indie (7–17 m²) – der König des Unterrichts
Der Indie ist ein Tube-Kite, der speziell für Kiteschulen entwickelt wurde. Er ist stabil, verzeiht Fehler und lässt sich leicht aus dem Wasser relaunchen. Er hat einen riesigen Größenbereich – von 7 m² für starken Wind oder leichte Schüler bis 17 m² für schwächeren Wind oder schwerere Fahrer.
In unseren Kursen ist der Indie unser wichtigstes Arbeitsinstrument. Es ist der Kite, auf dem du Kite-Kontrolle, Bodydrag, Wasserstart und Fahren lernst. Er verzeiht Fehler, reagiert aber gleichzeitig korrekt – sodass du von Anfang an die richtigen Gewohnheiten lernst.
Flysurfer Stoke (4–12 m²) – Freeride und Wellen
Der Stoke ist ein vielseitiger Tube-Kite für fortgeschrittene Fahrer. Hervorragend für Freeride, Wellen und tägliches Fahren. Schnell, direkt und spaßig. Größen von 4 m² für ordentlichen Wind bis 12 m² für leichtere Tage.
In unserem Verleih ist der Stoke der beliebteste Kite unter fortgeschrittenen Fahrern, die einfach fahren und Spaß haben wollen.
Flysurfer ERA (5–12 m²) – Big Air
Die ERA ist für alle, die Höhe wollen. Ein Tube-Kite, optimiert für Sprünge und Big Air. Enormer Hangtime, Stabilität in der Luft und präzise Steuerung. Willst du fliegen, ist die ERA dein Kite.
Flysurfer Soul (bis 21 m²) – Foil-Spezialist
Der Soul ist ein Foil-Kite (Ram-Air), entwickelt für Foiling und Light Wind. Extrem leicht, passt in einen kleinen Bag und erzeugt Zug auch bei schwachem Wind. Größen bis 21 m² bedeuten, dass du damit noch fährst, wenn alle anderen längst eingepackt haben.
Für Fahrer auf dem Hydrofoil – ob Kitefoil oder Wingfoil – ist der Soul die ideale Wahl. Gleichmäßiger, konstanter Zug ohne Ruckeln.
Flysurfer Sonic – Renn-Foil-Kite
Der Sonic ist die Rennversion des Foil-Kites. Maximale Leistung, minimales Gewicht. Für Fahrer, die Geschwindigkeit und Effizienz an erste Stelle setzen.
Flysurfer Hybrid (2,5–12 m²) – keine Pumpe
Der Hybrid verbindet Eigenschaften von Foil- und Tube-Kites. Er bläst sich allein durch den Wind auf; eine Pumpe ist nicht nötig. Am Strand ausrollen, Leinen anschließen und starten. Kompakt für Reisen, einfach in der Vorbereitung.
Größen von nur 2,5 m² (für extremen Wind oder leichte Fahrer) bis 12 m² bieten enorme Flexibilität.
Wie wir die Flotte frisch halten
250+ Kites bedeutet nicht 250 alte Kites. Jeder Kite in der Flotte hat sein Stundenkonto – wir wissen bei jedem einzelnen, wie viel er geflogen ist, kontrollieren ihn regelmäßig und nehmen ihn aus dem Betrieb, wenn er seine Grenze erreicht hat. Das gilt für den Verleih genauso wie für die Schulkites.
Was das nicht heißt: dass an jedem Tag jedes Modell in jeder Größe am Strand liegt. Frag einfach, was gerade da ist.
Was das für dich bedeutet
Im Kurs
Wenn du zum Kurs kommst, sucht dir das Team den Kite passend zu deinem Level und zum Wind heraus – meistens einen Indie, in der Größe, die an dem Tag Sinn ergibt. Auf dem Wasser läuft das Coaching dann über den BB-Talkin-Helm, und zwar in beide Richtungen: Du hörst deinen Instruktor, und er hört dich.
Im Verleih
Fährst du schon selbstständig und willst mal etwas anderes unter die Füße bekommen: Im Verleih schauen wir uns kurz an, wie du fährst, und stellen dir dann ein Setup zusammen, das zum Tag passt. Sag einfach, worauf du Lust hast – Soul, ERA, Hybrid –, und wir sagen dir, ob das heute funktioniert.
Wichtig zur Einordnung: Im Verleih ist der Strandzugang mit drin. Der Kitepass ist etwas anderes, nämlich für selbstständige Rider, die ihr eigenes Material dabeihaben. Aktuelle Optionen und Preise stehen auf der Verleih-Seite.
Beim Kauf von eigenem Material
Du willst eigenes Material kaufen? Unser Shop führt die komplette Flysurfer-Palette. Und weil du die Modelle selbst gefahren bist – auf dem Wasser, mit unseren Instruktoren – weißt du genau, was du kaufst. Sprich uns an: Wir beraten dich zu Preisen und zum richtigen Setup für dein Gewicht und deinen Wind.
Seit 2009 kein Grund zu wechseln
Seit 2009 haben wir Tausende Stunden auf Flysurfer-Kites gesammelt und Hunderte Schüler damit unterrichtet – vom flauen Sommermorgen bis zu den Tagen, an denen der 7er reicht.
In der ganzen Zeit gab es keinen Grund, sich nach einem anderen Hersteller umzusehen. Die Kites funktionieren, sie halten, und sie tun das, was draufsteht. Für eine Schule, die seit 2004 besteht, ist genau das die Eigenschaft, die zählt.
Hast du Fragen zum Material, melde dich bei uns. Und wenn du in El Gouna bist: Frag am Strand nach, was gerade zum Testen dasteht.
IKO Head Instructor & Co-Owner von Kitepower El Gouna — Schulgeschichte seit 2004, heutiger nördlicher Spot seit 2016, seit 2023 von Lukáš und Andrea mitgeführt.
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Max. 2 Schüler pro Instruktor, Funkschulung in beide Richtungen (BB Talkin), Dokumentation der tatsächlich gezeigten IKO-Skills ohne Aufpreis und eine Wind-Garantie, mit der deine gebuchten Stunden nie verfallen. Zero to Hero ab 465€.
★ 4,8 · 549 Bewertungen Älteste, seit 2004 8 Sprachen am Strand