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Die häufigsten Fragen, die wir von Kunden bekommen
Von Andrea Vogeltanz · unterrichtet bei Kitepower El Gouna 7 Min. Lesezeit
10 häufigste Fragen der Kunden von Kitepower El Gouna. Welcher Kurs, was mitnehmen, wie hinkommen, wo wohnen und wann buchen.
Die Geschichte der Kitepower-Schule in El Gouna reicht bis 2004 zurück; am heutigen nördlichen Standort arbeitet sie seit 2016. Über diese Zeit wiederholen sich dieselben praktischen Fragen. Hier sind zehn direkte Antworten.
1. Welcher Kurs passt zu meinem Niveau?
Das ist die Frage Nummer eins. Und die Antwort hängt davon ab, wo genau du gerade stehst.
Absoluter Anfänger – du hast noch nie auf einem Kiteboard gestanden: Starte mit unserem Grundkurs. Das sind 8 Stunden Unterricht, die alles von den Grundlagen an abdecken – Theorie, Kite-Aufbau und Sicherheit am Strand, dann bei passenden Bedingungen in die ersten rund 800 m des knie- bis hüfttiefen Schulungsbereichs über Sand zum Bodydrag und zur Arbeit am Wasserstart. Bei uns lernst du dort, wo es wirklich zählt: im Wasser – und nicht den ganzen Tag am Strand mit einem Trainerkite.
Anfänger mit etwas Erfahrung – du hast es schon probiert, fährst aber noch nicht: Kommt darauf an, was genau du schon kannst. Schreib uns und beschreib deine Erfahrung. Vielleicht reicht ein Refresher-Kurs oder offene Stunden mit Instruktor statt des kompletten Grundkurses.
Fortgeschritten – du fährst schon, willst dich aber verbessern: Wir haben Aufbaukurse und offene Stunden mit Instruktor – von Freeride über Freestyle und Wave bis Hydrofoil.
Selbstständiger Fahrer – du willst einfach nur fahren: Bringst du eigenes Material mit, buchst du einen Kitepass. Brauchst du Material, fragst du beim Verleih an; der Strandzugang ist da schon drin. In beiden Fällen schauen wir uns vorher an, ob du selbstständig Höhe läufst und dich selbst retten kannst – und sagen dir, welche Regeln bei uns am Spot gelten.
Nicht sicher? Schreib uns eine Beschreibung deines Niveaus und wir empfehlen dir genau das, was du brauchst. Wir wollen dir keinen Kurs verkaufen, den du nicht brauchst. Und wenn du die Levels erst einmal verstehen willst: Unsere Seite Wie wir unterrichten erklärt die gesamte Progression.
2. Können sich zwei Personen einen Kurs teilen?
Diese Frage bekommen wir vor allem von Paaren im Urlaub. Antwort: Ja, aber nur wenn ihr ein ähnliches Gewicht habt. Warum? Weil die Kite-Größe vom Gewicht des Fahrers abhängt. Wiegst du 60 kg und dein Partner 90 kg, braucht ihr völlig verschiedene Kites – und der Instruktor kann euch nicht gleichzeitig effektiv an unterschiedlichem Material unterrichten.
Habt ihr ein ähnliches Gewicht (Differenz bis ca. 10–15 kg), funktioniert der Semi-Privat-Kurs prima – und bei uns gilt ohnehin maximal 2 Schüler pro Instruktor. Ihr wechselt euch auf dem Wasser ab, einer ruht sich aus und beobachtet, wie der andere lernt – und das ist eigentlich ziemlich wertvoll, weil du Fehler siehst, die du an dir selbst nicht erkennst.
3. Habt ihr einen deutschsprachigen Instruktor?
Ja, haben wir – unsere Instruktoren decken zusammen 8 Sprachen ab. Aber – und das ist wichtig – die Kapazität in jeder einzelnen Sprache ist begrenzt. Deutschsprachige Länder machen einen großen Teil unserer Gäste aus, die Nachfrage nach deutschsprachigen Instruktoren ist also hoch.
Willst du deutschen Unterricht, buch so früh wie möglich. In der Hauptsaison bedeutet das Wochen oder Monate im Voraus. Englisch ist immer verfügbar.
Mehr dazu findest du in unserem Artikel über den deutschsprachigen Instruktor.
4. Wie komme ich vom Flughafen zu euch?
Du fliegst nach Hurghada (HRG) – das ist der nächste Flughafen. El Gouna liegt etwa 30–40 Fahrminuten nördlich davon. Am einfachsten ist ein privater Transfer – wir helfen dir gerne, einen zu organisieren, damit dich direkt nach der Landung jemand erwartet.
Alternativ kannst du ein Taxi nehmen (vereinbare den Preis vorab) oder einen Transfer über dein Hotel buchen. Alle Details findest du auf unserer Seite zur Anreise.
5. Qualifiziert mich ein IKO-Zertifikat automatisch für den Verleih?
Nein – keine Karte der Welt macht dich automatisch mietberechtigt. Für den Kite-Verleih musst du selbstständiges Höhelaufen und Selbstrettung praktisch zeigen können. Ein IKO-, VDWS- oder vergleichbarer Eintrag hilft dabei, aber am Ende schaut sich jedes Center an, was du an diesem Tag kannst, welche Regeln vor Ort gelten, wie die Bedingungen sind und welches Material frei ist.
Wir sind ein IKO Pro Center. Was du tatsächlich zeigst, wird als Teil des Unterrichts dokumentiert – ohne separate Zertifizierungsgebühr. Ein abgeschlossener Kurs allein ist damit noch kein Independent-Rider-Level. Wenn du lieber eine VDWS-Card möchtest, stellen unsere VDWS-qualifizierten Instruktoren sie aus (40€) — wir sind auch eine VDWS-akkreditierte Schule. Mehr dazu in unserem Guide zur IKO-Zertifizierung.
6. Was sollte ich mitnehmen?
Wenig – und das meinen wir ernst. Wenn du Material leihst:
- Badehose/Badeanzug und Handtuch – klar
- Sonnencreme mit hohem Faktor – die Sonne in Ägypten ist stark, auch unter Wolken
- Sonnenbrille mit Band
- Leichte Windjacke – für kühlere Wintertage auf dem Wasser
- Neoprenanzug – für die Wintermonate (Dezember–Februar) willst du einen langen Neoprenanzug, du kannst aber auch bei uns leihen; im Sommer reichen Boardshorts und ein Lycra völlig
- Wasserschuhe – der Boden ist sandig, aber manche bevorzugen sie
Was du nicht brauchst: Kite-Material (wenn du leihst), Trapez (haben wir), Lycra (haben wir).
7. Wo soll ich wohnen?
El Gouna bietet Unterkünfte vom Backpacker- bis zum Luxuslevel. Ein paar Tipps:
- Budget: Airbnb in El Gouna, Hostels, einfache Hotels.
- Mittelklasse: 3–4-Sterne-Hotels, Apartments mit Küche.
- Luxus: 5-Sterne-Resorts direkt am Meer.
Unser Spot liegt am nördlichen Rand von El Gouna. Bevor du buchst, lohnt sich ein Blick auf die Fahrzeit von deiner konkreten Unterkunft zu uns – und darauf, was der Weg aktuell kostet. Verlass dich dabei nicht auf Angaben aus alten Foreneinträgen, El Gouna wächst.
Die Unterkunft ist nicht im Kurspreis enthalten, aber wir beraten dich gerne. Schau in unseren Unterkunfts-Guide oder schreib uns über den Kontakt.
8. Ist der Winter gut für Anfänger?
Eindeutig ja. Und in vielerlei Hinsicht ist der Winter für Anfänger sogar besser als die Hauptsaison.
Warum:
- Weniger Leute auf dem Wasser – mehr Platz zum Lernen, weniger Stress
- Günstigere Unterkünfte – besonders im Januar und Februar
- Mehr Aufmerksamkeit vom Instruktor – es ist ruhiger, du bekommst also mehr 1:1-Zeit
Einziger Nachteil: Es ist kühler. Luft um 20–22 °C, Wasser ähnlich. Du trägst einen langen Neoprenanzug (stellen wir dir). Der Wind weht im Winter nicht jeden einzelnen Tag, aber an deutlich mehr als der Hälfte der Tage kannst du fahren. Und auf dem Wasser, wenn der Wind weht und du fährst, stört die kühlere Luft überhaupt nicht. Das Monat-für-Monat-Bild – basierend auf Daten unserer eigenen Wetterstation – findest du in unserem Guide zur besten Zeit zum Kiten.
9. Kann ich bei euch Material einlagern?
Ja. Wir bieten kurz- und langfristige Aufbewahrung an. Viele unserer Stammgäste lassen ihr Material ganzjährig bei uns – und etwa 8 von 10 unserer Gäste kommen wieder.
Details findest du im Artikel über Kitepass und Aufbewahrung.
10. Soll ich im Voraus buchen oder vor Ort?
Im Voraus. Und hier ist der Grund:
In der Hauptsaison sind wir oft komplett ausgebucht. Besonders wenn du Folgendes möchtest:
- Einen bestimmten Termin
- Einen deutschsprachigen Instruktor
- Einen Privatkurs
- Verleih in der Peak-Saison
Vor Ort kann es passieren, dass du ein oder zwei Tage wartest, bis ein Platz frei wird. Und bei Instruktoren mit einer bestimmten Sprache kann es noch länger dauern.
In den ruhigeren Monaten ist es flexibler, aber auch dann empfehlen wir, mindestens eine Woche im Voraus zu buchen – mindestens damit wir wissen, dass du kommst, und alles für dich vorbereiten können.
Buch deinen Termin online – es geht schnell, und du weißt sofort, dass du einen Platz hast.
Bonusfrage: Ist es sicher?
Diese Frage bekommen wir nicht so oft direkt, aber wir wissen, dass sie sich viele stellen. Also:
El Gouna ist eine geschlossene Stadt mit eigener Verwaltung und Sicherheitsdienst. Das ist hilfreiche Infrastruktur, aber keine Sicherheitsgarantie. Prüfe für deinen Reisezeitraum die aktuellen Ägypten-Hinweise des Auswärtigen Amts und geh mit Wertsachen und Wegen genauso umsichtig um wie an jedem anderen Reiseziel.
Was das Kitesurfen betrifft – unser Spot bietet:
- Definierter flacher Schulungsbereich – die ersten rund 800 m knie- bis hüfttief über Sand, danach separate Fahrzone und tiefere Foil-Zone; die Tiefe verändert sich mit Tide und Bedingungen
- Rescue – solange die Station geöffnet ist, ist jemand da; auf eine bestimmte Reaktionszeit können wir uns nicht festlegen, Selbstrettung bleibt deshalb Pflicht
- BB Talkin Bluetooth-Helme mit Zwei-Wege-Funk – während der Kurse kann der Instruktor mit dir sprechen und dich hören, in Echtzeit, direkt auf dem Wasser
- Nördliche Position – wo genau gefahren wird und mit welchen Abständen, legt das Team morgens nach Live-Wind, Tiefe, Verkehr und Niveau der Rider fest
Die Geschichte der Schule reicht bis 2004 zurück, der heutige Standort bis 2016. Auf dieser Erfahrung ruhen wir uns aber nicht aus: Was heute sicher ist, wird heute entschieden – nach Rider, Wind, Wasserstand, Verkehr und Material.
Hast du eine andere Frage?
Das war die Top 10, aber natürlich beantworten wir alles Weitere. Schreib uns über die Kontaktseite oder direkt per E-Mail. Lukáš und Andrea antworten persönlich, meistens innerhalb weniger Stunden.
Und wenn du deine Antworten gefunden hast und weißt, was du willst, buch deinen Termin und wir sehen uns auf dem Wasser.
Andrea Vogeltanz
Geschrieben vom Instruktoren-Team von Kitepower El Gouna — Schule seit 2004, heutiger Spot seit 2016, mit 8 Sprachen im Team.
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Max. 2 Schüler pro Instruktor, Funkschulung in beide Richtungen (BB Talkin), Dokumentation der tatsächlich gezeigten IKO-Skills ohne Aufpreis und eine Wind-Garantie, mit der deine gebuchten Stunden nie verfallen. Zero to Hero ab 465€.
★ 4,8 · 549 Bewertungen Älteste, seit 2004 8 Sprachen am Strand